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Plakate

Eine Übersicht der Artikel die Sie über uns bestellen können. Klick auf Bild öffnet die dazugehörige Galerie mit den entsprechenden Grafiken, die sich wiederum mit Klick auf die Vorschaubilder vergrößern lassen ...

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Vernissage

Historische Kaffeplakate, München 02.2016

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Historische Kaffeeplakate

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Historie

Kaffeeplakate tauchten Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Die ersten Großröstereien, natürlich nicht mit den heutigen vergleichbar, begannen mit Werbung um Käufer zu buhlen und ihre Marke zu etablieren. Das Bürgertum hatte Geld und konnte sich jetzt gerösteten Kaffee leisten.

Muckefuck

Aber traditionell hatten die Ersatzkaffeemarken noch mehr Geld und hielten tapfer dagegen: Franck, Kathreiner, Weber, Leroux, Franck, Imperial, Wittig, um nur ein paar Hersteller zu nennen. Auf längere Sicht aber verloren sie: Es war einfach nicht schick, noch Ersatzkaffee, Muckefuck (mocca faux) zu trinken. Der Markenkaffee aber wurde immer größer, wuchs zu nationalen, gar internationalen Marken heran.

Ausstellung

Heute sind originale Kaffeewerbeplakate schwer zu finden. Einige kann man sich hier ansehen – oder auf einer unserer Ausstellungen in unserem neuen Café:

Kaffee, Espresso – Kolonial
Donnersberger Str. 39
D-80634 München
www.kaffee-espresso-kolonial.de 


Kaffee – das magische Elixier

Werbung für Kaffee und Ersatzkaffee

Bohnenkaffee war im 19. Jahrhundert immer noch sehr teuer für den einfachen Bürger. Man kaufte ihn in kleinen Mengen roh, also grün, beim Kolonialwarenhändler aus den heute noch beliebten Metallcontainern. Und dann röstete man zuhause in eisernen Pfannen – oder Kugelröstern. Röstereien entstanden erst Ende des Jahrhunderts zunächst in Hamburg und Bremen. Die brauchten ein paar Jahre, bis sie sich Werbung leisten konnten.

Der Wohlstand der Jahrhundertwende des Bürgertums ließ den Umsatz sowohl für Kaffee als auch Ersatzkaffee steigen und jetzt wird geworben.

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Der starke Wettbewerb zeigt sich auch im Aufwand der Plakatgestaltung und – Größe: Sogenannte Plakatkünstler, meist mit klassischer Ausbildung, lieferten nun Auftragsmalerei.

Nicht wenige wurden für ihre oft sehr individuellen und einprägsamen Arbeiten berühmt. Die jetzt farbige Lithographie, also Steindruck, ist teuer aber spektakulär und wer es sich leisten kann, wählt auch noch große Formate und viele Farben.

Die Fotographie entthront schließlich die Malerfürsten, der Gestaltungswille schwindet, der Aufwand sinkt – Plakate werden durch neue Druckverfahren billig. Das Fernsehen bietet eine neue Form der Werbung – das bewegte Bild. Daher geht die Plakatwerbung für Kaffee seit ca. 1980 stark zurück. Die alten Plakate wurden ja geklebt, daher sind nur wenige dieser Kunstwerke erhalten und die Preise für Originale steigen stark an.